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Geschichte von Taiwan

Etwa 4.000 vor Christus beginnt die Geschichte Taiwans, die einen sehr abwechslungsreichen Verlauf nehmen sollte. Bis heute hat sich dies nicht geändert. Wenn Sie Ihren Urlaub auf dem taiwanischen Eiland verbringen, werden Ihnen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und die Landeskultur zeigen, was die Landeshistorie ausmacht. Da der derzeitige politische Status der Insel immer noch im Unklaren liegt, lohnt sich ein Gespräch mit Einheimischen. Sie erfahren dadurch Spannendes über die aktuelle Situation der Insel und die Verbindung zur Volksrepublik China.

Taiwan vor dem Zweiten Weltkrieg: stetig wechselnde Machtverhältnisse

chiang-kai-shekAuf das Eiland zog es über Jahrhunderte hinweg die unterschiedlichsten Völker. Nach den Ureinwohnern kamen um das Jahr 608 nach Christus Chinesen vom Festland auf die taiwanische Insel, um durch groß angelegte Expeditionen sie besser kennenzulernen. Mit der Entwicklung des Schiffsbaus erreichten schließlich Ende des 16. Jahrhunderts portugiesische Seefahrer das Eiland. Die Niederländer ließen nicht lange auf sich warten und besetzten den Süden der Insel nur einige Jahre später.

Sie sorgten ferner für eine immense Einwanderungswelle an Chinesen, die sie als Arbeiter benötigten. Ende des 17. Jahrhunderts eroberten die neuen Herrscher in Peking die komplette Insel und vertrieben so die europäischen Kolonialherren.

Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einer neuen Machtübernahme durch die Japaner, die die Insel im Zuge des Friedens von Shimonoseki erhielten. Am 1. Januar 1912 ist die Republik China auf dem Festland Chinas im Zuge der Xinhai-Revolution ausgerufen worden. Sie sollte sich bald auf Taiwan zurückziehen.

Republik China und die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg

1945 mit Ende des Zweiten Weltkrieges beschlossen die Alliierten, dass Japan keinen Anspruch mehr auf die Insel hat. Sie ist im Anschluss in die Republik China übergegangen, während auf dem chinesischen Festland ein Bürgerkrieg ausbrach. Dieser sorgte dafür, dass sich die Behörden der Republik China auf Taiwan 1949 zurückzogen und dort für einige Jahrzehnte eine Einparteienherrschaft etablierte.

flagge-taiwanEnde der 1980er-Jahre wurde die erste Oppositionspartei gegründet, die zu einer Renaissance der ursprünglichen taiwanischen Kultur verhalf. Inzwischen gibt es auf dem Eiland eine gefestigte Demokratie. Eine stabile außenpolitische Situation herrscht jedoch nicht, da der Status Taiwans nur eingeschränkt geklärt ist.

Ein eigenständiger Staat?

Wenn Sie sich in Ihrem Taiwan Urlaub mit den Menschen vor Ort sprechen, dann werden sie feststellen, dass sie sich häufig als eigenen Staat verstehen. Sie besitzen eine Regierung, die regelmäßig gewählt wird, sowie eine Armee.

Zudem unterhalten sie wirtschaftliche Beziehungen in zahlreiche Länder der Welt und verfügen mit dem Neuen Taiwan-Dollar über eine eigenständige Währung. Politisch und rechtlich gesehen, ist Taiwan bzw. die Republik China allerdings kein Staat. Nur rund 23 Nationen, zu denen nicht die Volksrepublik China gehört, erkennen die Insel als eigenen Staat an.

Die Lage ist somit ungeklärt und nur die Zukunft wird zeigen, inwiefern sich dieser Schwebezustand ändern wird. Diese instabile Situation beeinträchtigt jedoch nicht ihren Urlaub auf der Insel. Selbst das Auswärtige Amt gibt keine landesspezifischen Sicherheitshinweise heraus. Eher das Gegenteil ist der Fall: Mit Reisen in diese Region der Welt werden Sie Zeuge eines Stückchens Weltgeschichte, das international von Bedeutung werden wird.

Die Geschichte von Taiwan

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